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Embrace | Overcome

Bury My Regrets


Embrace | Overcome

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VÖ : 12.12.2014

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Bury My Regrets

BURY MY REGRETS sind eine der aufstrebensten Bands der jüngeren Vergangeneheit. Mit ihrer EP “No Place Like Home” haben sie ihre Ambitionen bewiesen. Mit ihrem Debüt-Longplayer “Embrace | Overcome” wollen sie ihre Position nicht nur festigen, sondern auch ausbauen, dies verrieten sie auch im aktuellen Interview zum Album.

Wenn man das Abum mit der EP vergleicht, fällt zuallererst die Länge der Songs auf. Die elf neuen Tracks sind teilweise nur zwei oder drei Minuten kurz, dies hat natürlich Auswirkungen auf die Eingängigkeit sowie Kurzweil von “Embrace | Overcome”.

Für noch mehr Flüssigkeit sorgte die Kolloboration mit Produzenten Kristian Kohle Kohlmannslehner in dessen Kohlekeller Studio. Nicht nur, dass das Debüt-Album dementsprechend einen satten und kontemporären Klang aufweist, Kohle hatte auch Einfluss auf manche Songstrukturen. Wo BURY MY REGRETS früher aus Verlgenheit Breakdowns in ihre Lieder gestrickt haben, wie beispielsweise in “Deadline (Carry The Broken)”, sind die neuen Stücke wesentlich reifer und durchdachter.

Kohle hat mit Fronter Sven auch enorm an dessen Klargesang gearbeitet und so entstand zum Beispiel der vielseitige Chorus von “First Step Outgrow”. “Quite Something Quiet Now” kommt mit einem epischen Chor daher und beweist die Vielseitigkeit, die BURY MY REGRETS auf ihrem Longplayer verpackt haben. Die Stilrichtungen des Albums reichen von Metalcore, “To Separate What’s Right From Wrong”, über Hardcore in “Chaos & Madness” hin zu melodischeren Interpretationen des letztgenannten Genres. “Blinded Children” wäre hierfür ein Paradebeispiel, auch eine fast punkige Ader schimmert hier unter der Oberfläche. Doch das Quintett musste auch schon negative Kommentare zur Single “To Separate What’s Right From Wrong” einstecken. Nicht jeder Fan mag diese Variationen.

Mit diesem Mix der Stile verbeugen sich BURY MY REGRETS vor allen Genregrößen der letzten paar Jahre, allen voran STICK TO YOUR GUNS. Nicht zuletzt der Songname “Illu(Me)nate” scheint seinen Ursprung in “D(I Am)ond” eben dieser kalifornischen Recken zu haben. Auch wenn die gebürtigen Bürstädter sich von ihrem Ursprung entfernt haben, muss niemand Angst haben. BURY MY REGRETS sind immer noch die Selben, dies beweist nicht zuletzt die Textzeile “there’s still no place like home”. Außerdem ist der Wandel nur zum Guten hin. BURY MY REGRETS erweitern ihren Horizont und schrauben ihre musikalische Qualität weit nach oben.

“Embrace | Overcome” ist ein lohnenswerter Release, der es verdient ganz gehört zu werden. Auch über die Distanz von elf Liedern gehen BURY MY REGRETS keine Ideen aus – daran scheitern viele CDs der neueren Zeit, weshalb ein Trend zu mehr EPs zu verzeichnen ist.

Die Highlights der Scheibe sind “Quite Something Quiet Now”, die Video-Single “Towards The Sun” oder der Titletrack, welcher eine atemberaubende Reise durch Trauer und Wut darstellt. Das perfekte Ende für das mustergültige “Embrace | Overcome”.

9 von 10 Punkte auf der “be-the-change-you-want-to-see”-Skala

Na, Lust auf “Embrace | Overcome”? Hier könnt ihr 2 Exemplare gewinnen.